Vor dem Provinzgericht von Alicante beginnt ein Prozess gegen vier Männer und eine Frau, die beschuldigt werden, in Calpe ein Chalet gemietet und als ihre eigene Immobilie ausgegeben zu haben, um es betrügerisch weiterzuverkaufen.
Vorwürfe gegen die Angeklagten
Die Anklage wirft den fünf Personen vor, zwischen 2013 und 2014 ein Chalet in Calpe gemietet und gegenüber Interessenten vorgetäuscht zu haben, sie seien die Eigentümer. Zudem soll behauptet worden sein, das Objekt sei gerichtlich beschlagnahmt, was den Kauf zu einem reduzierten Preis ermöglichen sollte.
Dieses Vorgehen wird als mehrfacher Betrug gewertet, da potenzielle Käufer getäuscht wurden, um Immobilien zu veräußern oder zumindest anzubieten.
Ermittlungen und Anklagepunkt
Laut Angaben des Obersten Gerichts der autonomen Gemeinschaft Valencia fordert die Staatsanwaltschaft Freiheitsstrafen von elf Monaten bis zu sechs Jahren. Die Angeklagten sollen wegen zweifachem Betrug, zweifacher Urkundenfälschung und Verletzung von Geheimnissen vor Gericht stehen.
Nach den Ermittlungen wurde der Täuschungsoffer zufolge ein Gesamtschaden von etwa 131.000 Euro erzielt.
Der Prozessverlauf
Das Urteil soll am 23. Oktober vor der dritten Sektion des Provinzgerichts Alicante verkündet werden.
Der Fall verdeutlicht, dass Immobilienbetrug auch in beliebten Urlaubsgebieten wie Calpe ein ernsthaftes Problem darstellt, das Käufer vor potenziellen Risiken warnt.





